Boxspringbetten – das Schlafsystem für Aufgeweckte
Es zeichnet sich ein neuer Trend bei Schlafsystemen ab. Boxspringbetten werden zunehmend beliebter, denn das Schlafsystem bietet viele Vorteile. Als Basis dient ein Untergestell, die so genannte Box, die dem Bett seinen Namen gibt. “Boxspring” heißt nämlich nichts anderes als “Box mit Federn”. Im Untergestell sorgt eine flächendeckende Unterfederung für eine optimale Unterstützung. Dort werden entweder Bonellfedern eingesetzt, die aufgrund ihrer Verarbeitung eine flächenelastische Unterstützung bewirken oder aber Taschenfedern, die punktelastisch reagieren können. Welche Federung für den Kunden die richtige ist, sollte in einer ausführlichen Schlafberatung beim Fachhändler bestimmt werden. Dort finden Verkaufsberater auch die richtige Matratze für den Kunden, die die positiven Eigenschaften der Box ergänzt. Hier liegt eine der größten Stärken des Boxspringbettes, denn ist das individuell auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmte Kombination, die für erholsamen Schlaf sorgt.
Weitere Kombinationsmöglichkeiten ergeben sich beim Aufbau. Ob als amerikanisches Bett, das aus der Box und einer meistens etwas dicker und tendenziell weicheren Matratze besteht, oder aber das skandinavische Boxspringbett, bei dem zusätzlich eine Matratzenauflage, ein so genannter Topper, aufgelegt wird. Durch die Verwendung des Toppers kann die Matratze mit dem selben Stoff oder Leder bezogen werden, wie Box und Kopfteil. So muss nur noch der Toper mit einem Spannbetttuch bezogen werden. Das sieht nicht nur gut aus, sondern erspart auch viel Mühe beim Beziehen. Außerdem wird die Matratze geschont und damit ihre Lebensdauer von durchschnittlich zehn bis zwölf Jahren auf bis zu fünfzehn Jahren erhöht.
Die Auswahl der richtigen Kombination aus Box und Matratze ist ein wichtiger Aspekt, die Optik ein weiterer. Der Bezugsstoff, das Kopfteil, die Höhe der Box und der Füße bestimmen maßgeblich das Design des Bettes. Dabei muss die Höhe des Bettes nicht zwingend der optimalen Einstiegshöhe entsprechen. Diese ist dann erreicht, wenn beim Sitzen am betrank die Hüfte oberhalb der Knie gelagert ist und damit das Ein- und Aussteigen wesentlich erleichtert wird.
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